Typische Bildungsgänge an der Oberschule

A      Vertiefte Berufsorientierung – Berufsfindung

Leonie, Carla und Sven, wissen schon früh wissen, was sie werden wollen. Ihnen reicht es, wenn sie in allen Fächern befriedigende Zensuren haben. Ob sie nach der 9. oder 10. Klasse abgehen, lassen sie bis zum Schluss offen, da sie hoffen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Eltern wissen aber, dass auch über die anschließende Berufsschule noch alle Wege möglich bleiben.

Sie haben in allen Leistungskursen den G- Kurs, evtl. einen E- Kurs. Dafür bekommen sie in Mathematik und Deutsch je eine Zusatzstunde.

In Klasse 9 werden sie einen Tag in der Woche Unterricht in der Berufsbildenden Schule in Holzminden haben. Dort können sie sich über ihren Berufswunsch noch mehr Klarheit verschaffen.

Außerdem absolvieren sie in Klasse 9 und 10 jeweils ein 3wöchiges Schülerbetriebspraktikum.

Ihr Abschluss ist ein Hauptschulabschluss.


B       Berufsorientierung und Profilbildung

Ben, Hannah und Micha streben vor allem E- Kurse an. Sie wollen sich möglichst lange alle Wege offen lassen. Dafür belegen sie in Klasse 9 ein sogenanntes Profilfach aus dem Bereich Technik, Wirtschaft, Gesundheit und Soziales.

Wenn der Plan mit erfolgreicher Belegung von 2 E-Kursen gelingt, erhalten sie nach Klasse 10 den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss





C       Abschlussorientierung

Anna, Jan und Mia haben eine Realschulempfehlung und streben aber nach dem 10. Schuljahr den Übergang in die Oberstufe einer Berufsschule oder eines Gymnasiums an. Deshalb belegen sie ab Klasse 6 Französisch als 2. Fremdsprache.

In den folgenden Jahren erreichen sie in Mathematik, Englisch und Deutsch die Zuweisung zu einem E-Kurs und Zensuren im durchweg befriedigenden Bereich.